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Fachartikel · 5 Min. Lesezeit

Gasdruckfeder vs. Gaszugfeder — die Unterschiede

Beide Bauarten arbeiten mit komprimiertem Gas — wirken aber in entgegengesetzte Richtungen. Hier finden Sie die wichtigsten Unterschiede im Überblick.

Funktionsprinzip

Die Gasdruckfeder drückt die Kolbenstange im entlasteten Zustand aus dem Zylinder heraus. Sie wird eingesetzt, um Klappen zu öffnen und in der Endlage zu halten.

Die Gaszugfeder zieht die Kolbenstange in den Zylinder hinein. Sie wird eingesetzt, um Klappen selbsttätig zu schließen oder Mechaniken in eine Ruhelage zurückzustellen.

Typische Einsatzgebiete

Gasdruckfedern finden sich überall, wo schwere Klappen leicht zu öffnen und sicher zu halten sind — Motorhauben, Maschinenhauben, Heckklappen, Stauklappen.

Gaszugfedern werden meist im Sondermaschinenbau, in Sicherheitstüren und in selbstschließenden Mechaniken eingesetzt — überall dort, wo eine definierte Endlage automatisch erreicht werden soll.

Worauf bei der Auswahl achten

Wichtig ist eine saubere Definition der gewünschten Endlage und der Einbaurichtung. Eine Verwechslung der Bauart führt dazu, dass die Mechanik nicht funktioniert — die Feder bewegt sich dann in die falsche Richtung.

FAQ

Kann ich beide Bauarten kombinieren?

Ja. In komplexen Mechaniken werden Gasdruck- und Gaszugfedern teilweise kombiniert, um Öffnen und Schließen separat zu steuern.

Welche Bauart ist günstiger?

Beide liegen preislich auf einem ähnlichen Niveau — die Wahl sollte rein nach Funktion erfolgen.

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